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Zwangsfeminisierung

Zwangsfeminisierung ist eine Bezeichnung der erotischen und pornografischen Literatur.
Hierbei geht es um die Vorstellung, dass ein Mann unter Zwang verweiblicht wird. Normalerweise werden dazu Geschichten erfunden, in denen dem Mann nach und nach suggeriert wird, dass er eigentlich eine Frau ist und er sich demnach auch so zu verhalten hat.
Auf diese Weise ging die Zwangsfeminisierung in die englische Erotikliteratur ein.

Zwangsfeminisierung in der Pornographie

Ein ewig wiederkehrendes Thema der Pornographie ist die Vorstellung, von einer oder gar mehreren Frauen verschleppt, sowie in Gefängnissen, Besserungsanstalten oder an anderen ungewöhnlichen Orten zwangsweise verweiblicht zu werden.

Wie in der frühen erotischen Literatur auch, geschieht dies in den milden Formen durch weibliche List und einen gewissen erotischen Nachdruck.

In den scharfen Formen der pornographischen Literatur wird hingegen Gewalt eingesetzt. Dies geschieht dann zumeist in Form von Gehirnwäsche, Folter, Vergewaltigung oder medizinischen Eingriffen, wie zum Beispiel einer Hormonbehandlung.

Psychologen behaupten diesbezüglich, dass solche Geschichten die homosexuellen Anteile heterosexueller Männer ansprechen würden. Allerdings kommen jedoch auch sadomasochistische Überlegungen in Betracht.

Zwangsfeminisierung im BDSM

Im BDSM erfolgt die Zwangsfeminisierung grundsätzlich zwischen zwei einvernehmlichen Partnern. Dabei stehen einerseits das beiderseitige lustvolle Erleben der Unterwerfung im Vordergrund, andererseits können aber auch sexuelle Erniedrigung und Demütigung eine wichtige Rolle spielen, insbesondere unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Prozesse der Zwangsfeminisierung

Neben dem Tragen von Kleidung und Make-Up, was vom dominanten Partner vorgeschrieben und ausgewählt wird, beinhaltet der Prozess der Zwangsfeminisierung auch noch das Anordnen geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen. Hierzu werden oft übertriebene und klischeehafte Frauenbilder als Vorbild genommen. Dabei soll beispielsweise durch das Auftreten in der Öffentlichkeit in hohen Schuhen, extrem kurzen Röcken und einem stark überschminktem Gesicht eine Prostituierte nachgeahmt und dadurch die Erniedrigung des Feminisierten verstärkt werden.
Im englischen Sprachraum verwendet man dazu auch den Ausdruck “Forced Feminization”. Dieser kann sich allerdings auch auf die real erzwungene Feminisierung beziehen, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen von Männern in Gefängnissen. Solche realen Situationen werden als homosexuelle Fantasien auch im Rahmen der Zwangsfeminisierung in der einschlägigen Literatur beschrieben. Für heterosexuelle Männer sind diese jedoch selten Bestandteil der Feminisierungsphantasien. Ein weiteres Synonym dafür ist die Bezeichnung „ Demale“.

Oftmals wünscht sich der devote Teil mitunter aber auch eine weiterführende und teilweise gewaltsame Abrichtung auf die Wunschrolle der Frau. In manchen Kreisen und Internetforen wird sogar der Wunsch nach einer freiwilligen Verschleppung ins Ausland oder einer medizinischen Geschlechtsumwandlung geäußert, was man dann als “Effeminization” bezeichnet. Hierzu sind jedoch keine konkreten Fälle belegt. Ebenfalls treten in diesem Zusammenhang in der erotischen BDSM-Literatur Kastrationsphantasien auf.

Schlusswort

In der Mythologie ist eine temporäre Umwandlung in eine Frau als Mittel zur Kompensation eines Ungleichgewichts zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften bekannt.
Das Ziel besteht dann auch naturgemäß in einer besseren Integration beider Seiten und soll sozusagen eine Bewusstseinserweiterung bewirken.
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